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19 Mädchen und Jungen bestehen Judo-Gürtelprüfung

Von links: Amalia Lettner (6. Kyu), Mika Kattenbusch (8. Kyu), Mila Kosiarska (6.Kyu), Mika Wehse (7. Kyu), Jonas Kalvelage (8. Kyu), Jannes Neufeld (8. Kyu), Angelina Fuchs (8. Kyu), Furkan Tekes (8, Kyu), Dustin Bergmann (8. Kyu), Leon Isernhinke (8. Kyu), Sara Ceranič (8. Kyu) und Leonard Lange (8. Kyu) zeigen stolz ihre Urkunden
Von links: Fynn Stövesand (6. Kyu), Michael Toppmöller (1. Kyu), Mira Feldhaus (5. Kyu), Manuel Behr (2. Kyu), Arne Pokolm (4. Kyu) und Nico Troppmann (1. Kyu) nach bestandener Prüfung

Bereits im Frühjahr hatten die Judoka des FC Greffen ihre nächste Gürtelprüfung geplant. Dann machten ihnen leider Corona einen Strich durch die Rechnung. Gerade noch rechtzeitig vorm neuen Lockdown im November konnten nun aber in der letzten Woche 19 Mädchen und Jungen zur Prüfung für die jeweils nächste Gürtelfarbe antreten. Da Zuschauer in der Halle leider nicht möglich waren, installierten die Trainer kurzerhand eine Video-Übertragung, um so den Eltern die Möglichkeit zu geben, doch irgendwie “live” dabei zu sein – was auch fleißig genutzt wurde und recht passabel funktionierte.

Prüfer Rainer Andruhn (6. Dan) lies zuerst die jüngeren Judoka ihr Prüfungsprogramm, bestehend aus Fallschule, Wurftechniken und Bodenprogramm absolvieren. Mit steigender Gürtelfarbe stiegen auch die Anforderungen, die vorzuzeigenden Techniken wurden mehr und schwieriger. Nach einer knappen Stunde unterbrach das Kommando “Mate” die Bodenrandoris, die den letzten Teil der Prüfung darstellten. Während die Judoka noch ihre Anzüge richteten, hieß es schon seitens des Prüfers: “Das habt ihr gut gemacht – alle bestanden!”. Mit den Worten „Damit seid ihr berechtigt, und verpflichtet, den nächsthöheren Gürtel zu tragen” wurden dann die Urkunden zur bestandenen Prüfung überreicht. 9 Kinder verdienten sich den weiß-gelben Gurt (8. Kyu), und je zweimal wurde der gelbe (7. Kyu) sowie der gelb-orange (6. Kyu) erreicht. 

Im Anschluss traten die Jugendlichen und Erwachsenen zur Prüfung an. Nicht nur die Gürtelfarben waren in diesem zweiten Teil höher und die Techniken anspruchsvoller, auch Körpergrößen und -Gewichte der Judoka stiegen im Vergleich zu den Kindern. Und so “rumste” es das ein oder andere mal ganz ordentlich, wenn der Partner nach einem Wurf auf der Matte landete – dank verinnerlichter Falltechniken zwar laut, aber ohne Blessuren.Bei den Falltechniken musste z.T. auch der Freie Fall absolviert werden, die drei zum Blau- und Braungurt (2. und 1. Kyu) angetretenen Erwachsenen führten neben Fallschule, Stand- und Bodentechniken auch eine Kata vor, eine einstudierte Bewegungsfolge von Techniken, welche die verschiedenen Wurfprinzipien besonders verdeutlicht. Hierbei kam es dann besonders auch auf die Feinheiten der Ausführung an.Nach einer guten weiteren Stunde hatte es dann auch die 2. Gruppe geschafft:Ebenfalls alle bestanden! Auch hier darf und muss nun zukünftig ein neuer Gürtel zum Anzug getragen werden, die Farben wurden dabei deutlich bunter: ein gelb-oranger (6. Kyu), ein oranger (5. Kyu), ein orange-grüner (4. Kyu), ein blauer (2. Kyu) sowie zwei braune Gürtel (1. Kyu) waren das verdiente Ergebnis dieser Prüfung und einer entsprechenden Vorbereitung. 

Herzlichen Glückwunsch an alle!