Hart erkämpfter Auswärtssieg gegen die SG Sendenhorst II

Mit der diesjährigen Weihnachtsfeier vor Augen fuhren unsere Jungs mit Selbstvertrauen, aber auch mit ein wenig Druck nach Sendenhorst. Um sich vom Tabellenfünften nicht das Fest verderben zu lassen, sollte ein Sieg her, dazu musste jedoch noch hart gearbeitet werden.

Die leichte Nervosität war nicht nur in der Kabine, sondern auch vom Anpfiff an auf dem Platz zu spüren und so war es der Gast, der zu Beginn der Partie das Spiel kontrollierte. Der Rechtsaußen der Sendenhorster Reserve hat die Greffener immer wieder vor kleinere oder auch größere Prüfungen gestellt und sorgte somit für noch größeres Unbehagen bei den mitgereisten Gästefans. Aber auch unser Team kam zu der ein oder anderen Torchance, Zählbares ließ aber auf sich warten.

In der 20 Min. kam es dann zum „Hallo-Wach-Erlebnis“, als erneut der muntere rechte Flügelstürmer der SG II die Greffener Abwehrspieler wie Slalomstangen umkurvte. Dieses Mal wurde es dem Greffener Abwehrleader zu bunt. Wie eine Maschine schoss er aus dem Abwehrverbund hervor und unterband den Angriff, leider jedoch durch ein Foulspiel.

Der fällige Freistoß aus 20 m schlug mit großem Schrecken im Greffener Winkel unhaltbar ein.

Ab jetzt sprang auch beim letzten Greffener der Funke über und alle Aggregate kamen so langsam auf Betriebstemperatur. Greffen wurde mutiger und kam immer wieder über gute Ballgewinne in der Offensive zu aussichtsreichen Gelegenheiten. Die wohl beste Chance verpasste Nils Terhar, der einen Rückpass von der Grundlinie nicht voll traf und den Ball somit nicht im gegnerischen Netz unterbringen konnte.

Ein Vielzahl von Gelegenheiten, Freistößen und Ecken später war es erneut ein Freistoß aus 40 m, welchen Dusty Haffke mit viel Zug auf den durchstartenden Loddemann spielte, der das Leder wieder richtig scharf machte, in dem er den Ball geschickt in die Mitte abtropfen ließ und der Torjäger vom Dienst André Leismann zum 1:1 in der 39. Min. einnetzte.

Bis zur Halbzeit blieb Greffen am Drücker, verpasste es jedoch, mit der Führung in die Kabine zu gehen.

In der Halbzeitpause war allen Greffenern klar, dass die zweite Hälfte noch einmal zwei Gänge hoch geschaltet werden muss, um als Sieger das Feld zu verlassen.

Gesagt, getan!

Greffen zeigte nun von Beginn an ein anderes Gesicht, attackierte den Gegner schon tief in der eigenen Hälfte und kam zu unzähligen Chancen. Eine der Besten war so knapp, dass einige Einwechselspieler den Schuss von Louis Lange jubelnd im Tor gesehen haben, doch leider traf der quirlige Stürmer nur das Außennetz.

Nach 88. Min. haben die meisten schon das 1:1 gedanklich angenommen und wollten sich auf die Weihnachtsfeier vorbereiten. Nicht aber André Leismann, der erneut im Strafraum an den Ball kam. Sein Schussversuch konnte nur durch ein rüdes Foulspiel unterbunden werden.

Den fälligen Foulelfmeter konnte sich kaum einer der Greffener Fans anschauen, der 21-jährige Lucas Haffke nahm sich ein Herz, verwandelte sicher zum 2:1 und somit zum hart erkämpften, aber durchaus verdienten Auswärtssieg.

Die Weihnachtsfeier war somit eine absolute Jubelfeier und der perfekte Ausklang einer starken Hinrunde.

Torfolge:

  • 20. min. – 1:0 Nico-Joel Kammin
  • 39. min. – 1:1  Andre Leismann
  • 89. min. – 1:2 Lucas Haffke

Unsere Startelf: M. Urbatzka (TW), S. Terhar, M. Loddemann (75. C. Engbert), M. Johanndeiter, S. Leismann, B. Fölling, N. Terhar, L. Haffke, D. Haffke (84. L. Herzog), A. Leismann, M. Pickhinke (52. L. Lange)

Unsere Bank: A. Kwiatek (ETW), L. Becher, C. Engbert, L. Lange, L. Herzog

Die Hinrunde war aus Greffener Sicht sicher nicht perfekt, aber trotzdem wurde in den letzten Wochen doch stark gepunktet. Ab 20. Januar wird sich die 1. Mannschaft mit neuer Frische und viel Selbstvertrauen auf die Rückrunde vorbereiten um die begonnene Siegesserie weiter auszubauen.

An dieser Stelle wünschen wir allen Fans, Interessenten und Mitlesern sowie deren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2017.

Hoffentlich sehen wir uns auch im neuen Jahr wieder froh und munter auf dem Sportplatz.